Dualseelen sind zwei Seelen mit unterschiedlichen Aufgaben - Teil 2 – Der Kopfmensch
Dualseelen sind zwei Seelen mit unterschiedlichen Aufgaben.
Der eine Teil ist der Herzmensch.
Der andere der Kopfmensch.
Da ungefähr 95 % der Kopfmenschen Männer sind, verwende ich „Er“ für den Kopfmenschen.
In vielen Texten über Dualseelen liest man oft das Wort „Gefühlsklärer“. Viele denken dabei an jemanden, der gut mit Gefühlen umgehen kann.
Doch meistens ist genau das Gegenteil der Fall.
Deshalb passt „Kopfmensch“ eigentlich viel besser.
Der Kopfmensch fühlt nicht zu wenig.
Er fühlt oft viel zu viel.
Und genau das macht ihm Angst.
Gefühle überfordern ihn, weil er nie gelernt hat, mit dieser Intensität umzugehen. Deshalb versucht er, alles logisch zu erklären, kontrolliert zu bleiben und seine Gefühle tief in sich zu verstecken.
Nach außen wirkt er oft ruhig, kühl oder distanziert.
Doch in seinem Inneren herrscht Chaos.
Denn plötzlich ist da ein Mensch, der etwas in ihm auslöst, das stärker ist als alles, was er bisher kannte.
Tiefe Gefühle.
Echte Nähe.
Kontrollverlust.
Und genau davor läuft er weg.
Nicht weil ihm der Herzmensch egal ist.
Sondern weil diese Verbindung ihn überfordert.
Denn echte Nähe bedeutet, sich zu öffnen. Sich verletzlich zu zeigen. Die Kontrolle loszulassen. Und genau das fällt dem Kopfmensch unglaublich schwer.
Während der Herzmensch sich mehr Nähe wünscht, braucht der Kopfmensch oft Abstand, um mit seinen Gefühlen klarzukommen.
Das bedeutet aber nicht, dass er nichts empfindet.
Oft liebt der Kopfmensch sogar sehr tief — nur zeigt er es anders.
Er schweigt, obwohl er so viel sagen möchte.
Er zieht sich zurück, obwohl er die Nähe vermisst.
Er wirkt kalt, obwohl in ihm ein Sturm tobt.
Viele verstehen dieses Verhalten falsch und denken:
„Wenn er mich wirklich lieben würde, dann würde er bleiben.“
Aber so einfach ist es nicht.
Manche Menschen haben früh gelernt, Gefühle zu verdrängen, stark zu sein oder sich emotional zu verschließen. Und dann kommt plötzlich diese eine Verbindung, die alle Mauern einreißt.
Eine Verbindung, vor der man sich nicht mehr verstecken kann.
Der Kopfmensch spürt plötzlich all das, was er jahrelang verdrängt hat:
Ängste.
Unsicherheit.
Verletzlichkeit.
Und obwohl er Abstand nimmt, verschwinden die Gefühle nicht.
Oft denkt er ständig an den Herzmenschen, während innerlich zwei Seiten in ihm kämpfen:
Der Wunsch nach Nähe.
Und der Drang zu fliehen.
Genau dieser innere Konflikt macht ihn so widersprüchlich.
Mal ist er offen und liebevoll.
Dann plötzlich wieder distanziert und verschlossen.
Nicht weil er verletzen möchte.
Sondern weil er selbst nicht versteht, was gerade mit ihm passiert.
Der Kopfmensch muss erst lernen, dass Gefühle nichts Gefährliches sind. Dass Liebe nicht schwach macht. Und dass echte Nähe nicht zerstört, sondern heilen kann.
Doch dieser Weg braucht Zeit.
Denn irgendwann holt das Herz jeden Menschen ein.
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Autor: Liebeguteseele (Seelenpartner-, Dualseelen-, Zwillingsseelen- und Karmaseelen- Expertin)
https://www.hermetikum.de/berater/Liebeguteseele
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